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Immigration Rebalance sorgt für Veränderungen

Neue Dynamik in der Einwanderungspolitik

Die Grenze ist wieder offen, Neuseeländer freuen sich über die Möglichkeit, wieder reisen zu können, andere wandern ab, um in Übersee Erfahrung zu sammeln oder mehr Geld zu verdienen als in der Heimat. Viele Neuseelandinteressierte warten in Zeiten der Krisen in der Welt wiederum auf die Chance, nach Aotearoa einwandern zu können. Die Regierung baut momentan auf das Inkrafttreten des neuen Work Visa Verfahrens im Juli. Außerdem arbeitet sie am sogenannten ‚Immigration Reset‘, welches im Zuge der derzeitigen Lage nun als ‚Immigration Rebalance‘ verkauft wird. Was diese gesamte Dynamik in der Einwanderungspolitik im Klartext für Interessierte zu bedeuten hat, erklärt der langjährige Immigrationsberater Peter Hahn aus Wellington.

Wird eine Einwanderung künftig schwieriger?

Alle Zeichen stehen für eine striktere Immigrationspolitik der neuseeländischen Labour Regierung, doch die Signale der Wirtschaft, des Arbeitsmarktes und im Hinblick auf die derzeitige Bevölkerungsfluktuation prognostizieren eine ganz andere Zukunft. „Gehen wir das Ganze einmal der Reihe nach durch, um nicht den Überblick zu verlieren“, kommentiert Peter Hahn die momentane Lage. „Wir haben derzeit eine sehr dynamische Bewegung im System, die seit der Grenzöffnung am 5. März 2022 immer neue, auch kontroverse Schlagzeilen in den Medien ergeben hat.

Aktuelle Geschehnisse

„Es gibt Artikel, die davon berichten, dass seit die Einreise für Kiwis und Residents wieder möglich ist, rund 900 Neuseeländer bereits zurück ins Land gekommen sind“, zitiert Peter Hahn. Kurz vor der Grenzöffnung hatte die Premierministerin sogar noch verkündet, dass für geimpfte Bürger die Einreise nun sogar ohne die zunächst noch geplante Selbstisolation möglich sei. Gleichzeitig wurde in den Medien eine Studie veröffentlicht, die Neuseelands Regierung für ihre gute Führung in der Pandemie lobte. Rund 3.000 Leben seien durch die gut eingesetzten Maßnahmen gerettet worden. Das bringt Neuseeland auf dem OECD Index auf Platz 1 des Landes mit der geringsten Todesrate durch Corona. „Die neu gewonnene Freiheit durch die Phase 1 der Grenzöffnung führt momentan dazu, dass viele Neuseeländer nicht nur für einen Urlaub das Land verlassen. Viele junge Erwachsene streben ihr großes OE, ihre nun wieder möglich gemachte ‚Overseas Experience‘ an, um durch die Welt zu tingeln und Erfahrungen zu sammeln – privat wie beruflich“, berichtet der Einwanderungsberater. „Aber auch zahlreiche hochqualifizierte Leute wandern ab, da das Gehalt beispielsweise in Australien einfach höher liegt.“ Spezialisten befürchtet gerade im Bereich der 25 bis 35jährigen, die bereits einige Berufserfahrung gesammelt haben, einen deutlichen Arbeitskräfteverlust. Rund 750.000 Neuseeländer würden diese Gruppierung ausmachen, das sind rund 20 Prozent der arbeitenden Bevölkerung. „Man kann auch ganz klar erkennen, dass die wirtschaftliche Lage in Neuseeland trotz der Pandemie ausgesprochen gut ist momentan. Wir haben eine Arbeitslosenquote um drei Prozent, das gilt nahezu als Vollbeschäftigung“, weiß Peter Hahn.

Immigration Reset wird Immigration Rebalance

Auf der anderen Seite sickern negative Nachrichten aus der Regierung selbst durch. Die Einwanderung soll strikter reguliert werden. Es soll stärkere Limits geben, so könnten die Zahlen der Einwanderer beispielsweise an Baugenehmigungen geknüpft werden, um den Wohnungsraummangel einzudämmen. Laut Insider Dokumenten sollen nur noch bestimmte Berufssparten, die sich im hohen Lohnsegment bewegen, überhaupt die Möglichkeit erhalten, Migranten einzustellen. Zudem soll es dann für Skilled Migrants schwieriger werden, ihre Partner und Familien mitzubringen. Auf der anderen Seite könnte es für hochbezahlte Jobs im Highly Skilled Bereich einfach werden, einzuwandern, so das schockierende Papier des Ministeriums für Business, Innovation und Employment. Noch ist das Dokument unter Verschluss und wird hinter den Kulissen bearbeitet. Auch eine Interviewanfrage an den Immigration Minister Kris Faafoi wurde abgelehnt.

„Die Labour Regierung möchte gerne alles genau reglementieren und für alle Eventualitäten vorausplanen“, erklärt der Immigrationsberater Peter Hahn. „Aus meinen über 25 Jahren Berufserfahrung hat sich jedoch gezeigt, dass so etwas nur schwer umsetzbar ist, gerade wenn sich so viele Variablen innerhalb des Landes und durch die Situation in der Welt gerade stetig verändern“, gibt er zu bedenken. Aus dem zunächst betitelten ‚Immigration Reset‘ soll nun eine ‚Immigration Rebalance‘ werden, welche den Fokus auf die Balance von Einwanderern und Bürgern setzen soll. „Aber genau hier gibt es gerade ein großes Ungleichgewicht, einen enormen Druck auf den Arbeitsmarkt. Der Bedarf in vielen Berufssparten wie im Gesundheitswesen, in der IT oder in anderen Tech-Berufen ist sehr groß. Das belastet die in dieser Branche arbeitenden Bürger und schreit regelrecht nach Fachpersonal aus dem Ausland. Vor so einem Ungleichgewicht kann die Einwanderungspolitik nicht einfach die Augen verschließen“, so Peter Hahn.

Tech-Sektor auf dem Vormarsch

Unterdessen wurde die Eine-Million-Dollar Kampagne ‚We see tomorrow first‘ gelauncht, in der neuseeländische Technologie der Welt präsentiert und Neuseeland selbst als Technologie-Standort, ein Silicon Valley der südlichen Hemisphäre verkauft werden soll. „All diese Firmen, die in diesem Bereich arbeiten, suchen jedoch händeringend hochqualifiziertes Personal. Ich hatte erst kürzlich einen Ingenieurs-Kunden, der kurz vor Weihnachten ein Joboffer von Rocket Lab aus Auckland bekommen hat. Mit Hilfe der Travel Exception war Mitte Januar bereits sein Visitor Visa mit Arbeitsrecht durch, so dass er am 31. Januar einreisen konnte. Zu dieser Zeit gab es noch die zweiwöchige Quarantäne, die er natürlich absitzen musste, aber seitdem lebt und arbeitet er hier. Was ich damit unterstreichen möchte, wer einen hochdotierten Job in so einem Bereich findet, den kann ich ohne Probleme jederzeit hier reinkriegen!“ betont Peter Hahn. Und viele der Tech-Firmen in Neuseeland nehmen sich gegenseitig die Fachkräfte weg. Zu Hochzeiten während der Pandemie waren rund 10.000 Stellen offen. „Wir sind der am schnellsten wachsende Sektor“, so Craig Hudson von Xero NZ. 600 Border Exceptions werden momentan vergeben. Wer einen Job und eine der Ausnahmegenehmigungen bekommt, dem steht sofort Tür und Tor nach Neuseeland offen. „Selbst wenn wir keinen Mitarbeiter über diese 600 Plätze bekommen, bringt uns das allen zumindest ein bisschen Entspannung in unserem Sektor“, so Mario Wynands, Chief Executive des Wellingtoner Video-Gaming-Studios PikPok zur angespannten Lage.

Einwanderungsaussichten

Derzeit sind rund 100.000 in Neuseeland lebende Migranten berechtigt, ihr Residence Verfahren über den ‚fast-track‘ einzureichen. Etwa 30.000 Einwanderungswillige, die vor Ort sind, haben diese Chance auch schon genutzt. „Es kommt gerade definitiv Bewegung ins System. Auch viele meiner Kundenanträge, die lange lagen, werden gerade weiterbearbeitet. In Neuseeland entwickelt sich gerade eine interessante Dynamik, Frage ist nur, wo genau sie hinführen wird“, stellt Peter Hahn in den Raum. „Die Situation macht eine Beratung gerade ein bisschen schwierig, doch die Bekanntgabe der Immigration Rebalance Änderungen ist für die nächsten Wochen angekündigt. Für mich ist ganz klar, hochqualifiziertes Personal wird auch künftig nach Neuseeland einwandern können. Ich bekomme gerade ganz viele Anfragen von Topleuten und Investoren. Da kann man fast mit Bestimmtheit sagen, dass es auch künftig mit dem Residence Visa, der uneingeschränkten Aufenthaltserlaubnis, funktionieren wird“, so der Einwanderungsberater. Der Druck auf dem Arbeitsmarkt ist groß, nur die Frage bleibt offen, welche weniger gut bezahlten Bewerber auf dem lower-skilled Level künftig noch nach Neuseeland einwandern können.

Jetzt die Planung angehen

Die Omikron-Welle wird Mitte bis Ende März in Neuseeland ihren Peak erreichen, danach wird mit Entspannung der Pandemie-Lage im Land gerechnet. Das neue Accredited Employer Work Visa soll laut Ankündigung im Juli 2022 in Kraft treten. „Ich schätze, wenn die Corona-Situation hier erst einmal abgeschwächt ist, wird man die Grenzen für Touristen im Mai oder Juni bereits wieder öffnen. Jetzt ist eine gute Zeit, sich über den neuseeländischen Arbeitsmarkt zu informieren und schon die ersten Kontakte zu sogenannten Recruitment Agents herzustellen oder unter Umständen schon Bewerbungen abzuschicken.

In den nächsten Wochen sollte sich auch rausstellen, wie die neuen Regeln für Resident Visa Anträge im Rahmen der Immigration Rebalance aussehen werden.

„Es lohnt sich, die Situation täglich zu beobachten. Wer Interesse an Neuseeland hat, abonniert am besten meinen Newsletter, bleibt so immer auf dem neusten Stand und verpasst garantiert keine wichtigen Neuerungen!“

Die Aussichten für 2022 sind positiv

Visa-Anträge werden wieder bearbeitet

Neuseeland hat mittlerweile ein Impfquote von gut 90 Prozent wie von der Regierung prognostiziert. Die Arbeitslosenquote ist extrem niedrig und überall fehlt es an Fachpersonal. Positiv nun, die ersten Visa-Anträge im Ausland lebender Antragsteller werden derzeit von der Immigrationsbehörde nach langen Verzögerungen wieder bearbeitet. „Die Zeichen stehen positiv für 2022, dass Einwanderungsinteressierte auch wieder die Möglichkeit bekommen werden, in Neuseeland zu arbeiten oder sogar langfristig einzuwandern“, erklärt der langjährige Immigrationsberater Peter Hahn mit Blick auf das kommende Jahr.

Inländische Anträge im Schnellverfahren bearbeitet

Derzeit werden nur Visa bearbeitet, deren Antragsteller sich bereits in Neuseeland befinden. Die Einwanderungsbehörde bearbeitet seit  1. Dezember Residency-Anträge innerhalb des neu installierten Online-Residence-Schemes. Für manche Immigranten, die bereits in Neuseeland leben, kam diese Nachricht wie ein Lottogewinn. Viele blieben bis nach Mitternacht auf, um ihre Papiere bereits mit der Datumsgrenze und Öffnung des Online-Portals einzureichen. So auch Aucklander Jason Warwick aus Südafrika: „Ich dachte, es würde dann ohnehin Monate dauern, bis Immigration New Zealand meinen Antrag bearbeiten würde.“ Anstelle der angedachten zehn Minuten Bearbeitungszeit, hing er über zwei Stunden über seinem Antrag. Die Webseite der Behörde war durch den großen Ansturm derart überlastet, dass sie zeitweise zusammenbrach, das Laden einzelner Seiten dauerte Minuten. Für viele User war es gänzlich unmöglich, ihre Formulare zu bearbeiten und abzuschicken. So fordern einige Stimmen nun sogar, die Sachlage offiziell untersuchen zu lassen. Umso mehr überraschte es viele Antragsteller, dass ihr Verfahren dann binnen 24 Stunden bearbeitet und die Visa genehmigt wurden. „Es war unglaublich und nach Jahren der Unsicherheit ein echtes Aufatmen“, schließt Jason Warwick. Laut der Behörde bearbeite man die Anträge zuerst, welche zeitkritisch seien, also beispielsweise, wenn bestehende Visa ausliefen. Insgesamt sind bereits rund 6000 inländische Residency Anträge eingegangen und werden von rund 100 Mitarbeitern bearbeitet, erklärte General Manager von Immigration NZ, Geoff Scott.

High Court Urteil erzwingt Antragsbearbeitung auch aus dem Ausland

Per Gerichtsbeschluss stellte unterdessen das High Court in Neuseeland fest, dass es gesetzlich unrechtmäßig gewesen sei, während der Corona Pandemie die Bearbeitung der Resident Visa Anträge vieler Einwanderer einfach auszusetzen und Einwanderern, die Ihr Resident Visa erhielten, während sie im Ausland waren, die Einreise nicht zu erlauben. Ein positives Ergebnis für rund 4000 Residents, denn ihnen ist es jetzt erlaubt, mit ihren Visa nach Neuseeland einzureisen, sofern sie einen Platz in einer der gemanagten Quarantäneeinrichtungen ergattern. Ansonsten müssen sie auf die Öffnung der Grenzen im Februar beziehungsweise April warten. Natürlich müssen auch alle geforderten Covid Auflagen wie Impfung, negativer PCR Test und anderes erfüllt sein.

Ebenso gibt es positive Nachrichten für alle, die noch auf die Bearbeitung ihrer Residence Anträge aus dem Ausland warten. Denn Immigration New Zealand muss nun die offenen Verfahren weiterbearbeiten, noch bevor die Grenzen nächstes Jahr öffnen. So stehen alleine noch rund 2300 Entscheidungen von Resident Visa Anträgen aus dem Ausland zur Bearbeitung aus, die bereits vor der Grenzschließung im März 2020 eingereicht wurden. Die Regierung erklärte zudem, sie werde überlegen, wie man die rund 3000 Menschen nach Neuseeland bringen könnte, die nach den Grenzschließungen ihre Anträge gestellt hatten. „Die Sachbearbeiter von Immigration haben versprochen, uns binnen der nächsten Tage über den Bearbeitungsstand der offenen Verfahren zu unterrichten“, bestätigt auch der deutsche Einwanderungsberater Peter Hahn. Der Immigrationsanwalt Stewart Dalley repräsentiert momentan weitere Antragsteller und hofft, dass das High Court in einer zweiten Anhörung demnächst auch grünes Licht für die zügige Wiederaufnahme der Bearbeitung temporärer Visa gebe. Die Verfahrenswelle hatten ursprünglich mehrere Afghanen losgetreten, die bereits seit über zwei Jahren aufgrund der Pandemie und der mit ihr eingesetzten Restriktionen von ihren Familien getrennt leben. „Es gibt derzeit auch weitere Klagen von Einzelpersonen, die ihre Partner oder Familien seit der Grenzschließung nicht ins Land bringen konnten“, gibt Peter Hahn zu bedenken. „Da passiert gerade eine Menge und die Einwanderungsbehörde gerät unter Zugzwang. Allerdings muss man auch ganz klar sagen, dass sie, selbst wenn sie wollen würden, gar nicht so viele Visa Anträge bearbeiten können momentan. Die Büros in China sind seit Covid19 geschlossen worden, durch die Pandemie wurden weitere qualifizierte Mitarbeiter entlassen. Es fehlt der Behörde derzeit einfach an geschultem Personal!“

August im Kalender notieren

Wann genau welche Personengruppen wieder ins Land dürfen, ist noch nicht klar. Vor allem der finanzielle Druck auf die öffentlichen und privaten Universitäten steigt. Seit Beginn der Pandemie sind nur noch ein Drittel der ursprünglich in Neuseeland Studierenden im Land. Der Bildungssektor ist durch die Grenzschließungen regelrecht eingebrochen. Im April 2020 waren es noch 10.500 ausländische Studenten pro Jahr, Zahlen jetzt zeigten nur noch 4197 zahlende Studierende aus dem Ausland. Insider bemängeln, dass es noch keine offiziellen Aussichten gäbe, wann ausländische Studenten wieder nach Neuseeland einreisen könnten.

Anders sieht es bei der Bearbeitung von internationalen Visa aus. Als offizieller Start der Bearbeitung von Anträgen aus dem Ausland wurde August 2022 genannt. „Es werden hier wirklich in vielen Sektoren dringend Mitarbeiter gesucht, vor allem in Jobs, für die eine höhere Qualifikation gefordert ist. Da gibt es in Neuseeland einfach nicht genügend Fachpersonal“, erklärt Peter Hahn. „So dürfte es auch nicht schwierig werden, wenn ein Antragsteller entsprechende Ausbildung und Erfahrung mitbringt“, wagt der Einwanderungsberater zu spekulieren. Auch wenn sich August 2022 noch nach einer langen Durststrecke anhört, wer zu bestimmte Berufsgruppen gehört, muss gar nicht so lange warten.

Für Eilige – Per Ausnahmeregelung nach Neuseeland

Die Personalknappheit ist vor allem im Landwirtschaftssektor, im Gesundheitswesen und in Tech-Berufen derart drastisch, dass die Regierung nun für hunderte von Facharbeiter per Ausnahmeregelung den Weg nach Neuseeland ebnen will. Mit Hilfe von sogenannten Border Exeptions soll das dringend benötige Personal ins Land gelangen können, wo die Grenzen sonst für Ausländer immer noch geschlossen sind. „Ich habe auch gerade mehrere Kunden, die im IT-Bereich oder in der Gaming Industrie arbeiten und in Neuseeland einen Job gefunden haben. Solche Leute bekommt man auch jetzt gleich ins Land – und zwar auch mit Frau und Kindern“, erklärt Peter Hahn. „Die Border Exeption ist eine Art Besuchergenehmigung, enthält jedoch schon ein Arbeitsrecht und ermöglicht die Einreise nach Neuseeland. Natürlich müssen die Antragsteller geimpft sein, und alle anderen Pandemie-Einreiseauflagen erfüllen und in einer der gemanagten Quarantäneeinrichtungen (MIQ) einen Platz ergattern“, berichtet der Einwanderungsberater. „Sobald sie dann im Land sind, kann ich ein Work Visa für sie organisieren, so kann die Person arbeiten gehen, sobald die 14tägige Quarantäne vorbei ist. Die Kinder können dann in Neuseeland auch schon in die Schule gehen.“ Ob und wann dann die Antragstellung eines Resident Visa möglich ist, kann noch nicht vom Immigrationsberater abgeschätzt werden, denn hier soll es neue Regularien in der Skilled Migrant Kategory geben. „Welche Auflagen es genau sein werden, ist noch nicht bekannt, aber ich gehe mal schwer davon aus, dass die Kategorie nicht abgeschafft wird und die angekündigten Verschärfungen auch eher Lower Level Jobs betreffen werden. Das heißt Ingenieure oder andere hochqualifizierte Arbeitskräfte aus gefragten Branchen werden davon vermutlich nicht betroffen sein. Was allerdings sehr wahrscheinlich ist – es wird eine Mindestlohnforderung geben. Wer weniger verdient in seinem Job, hat dann schlechte Karten.“

Aussichten auf 2022

Die eigentliche Grenzöffnung soll im nächsten Jahr in drei Phasen vonstatten gehen. Im Januar 2022 sollen nach heutigem Stand Neuseeländer selbst wieder ohne zweiwöchige Quarantäne einreisen können, wenn sie zuvor mindestens zwei Wochen in Australien waren. Es steht dann nur noch eine siebentägige Selbstisolation an. Ab Februar gilt gleiches Prozedere für alle Neuseeländer und Permanent Residents, die aus anderen Teilen der Welt einreisen möchten. Die Grenzöffnung für alle anderen ist theoretisch nach dem 30. April wieder möglich. „Ob dann allerdings auch schon wieder Touristen einreisen dürfen unter bestimmten Voraussetzungen und wie sich die Pläne der neuseeländischen Regierung hinsichtlich der neuen Omicron Variante noch verschärfen könnten, ist zum jetzigen Zeitpunkt leider noch nicht abzusehen“, gibt Peter Hahn zu bedenken. „Ich bin mir jedoch ziemlich sicher, dass die Grenzöffnung wohl gestaffelt nach priorisierten Visa-Kategorien und Berufsgruppen vonstatten gehen wird. Wer also in einem der gesuchten Berufe tätig ist, hat in 2022 mehr als gute Aussichten auf Erfolg, seine Neuseelandpläne in die Realität umzusetzen. Das sind doch gar nicht so schlechten Aussichten für das kommende Jahr!“, schließt der Einwanderungsberater.

Stimmungswechsel birgt neue Chancen für Einwanderer

Neuseelands Regierung gerät unter Druck

Wie lange kann man an der derzeitigen Eliminierungsstrategie während der Corona Pandemie festhalten? Wann müssen die Grenzen öffnen, um zumindest dringend benötigte Arbeitskräfte in einigen Wirtschaftssektoren ins Land zu lassen? Und was muss geschehen, dass der Unmut in Neuseelands Bevölkerung nicht ins Negative kippt? Premierministerin Jacinda Ardern und die Regierung des kleinen Landes stehen derzeit vor vielen Fragen, die schnellstmöglich geklärt werden sollten. Auch für Einwanderungsberater Peter Hahn aus Wellington ist diese Entwicklungsphase spannend, denn mit neuen Regierungsplänen, Erklärungen und Strategien kann auch er nach Zeiten der Ungewissheit dann seine einwanderungsinteressierten Kunden wieder realistischer beraten.

Die Auswirkungen des Lockdowns in der Bevölkerung

Der strikte Lockdown in Neuseeland nach dem letzten größeren Corona-Ausbruch trübt die Stimmung in der Bevölkerung. Das, was Europäer seit vielen Monaten durchhalten müssen und was bei vielen für zermürbende Stimmung und eine gespaltene Gesellschaft sorgt, hat nun auch das kleine Land am Ende der Welt getroffen: Geschlossene Schulen und Geschäfte, abgesagte Veranstaltungen, Bürger, denen nach Tagen Zwangsaufenthalt zu Hause, die Decke auf den Kopf fällt. Der Winter mit kurzen Tagen und schlechtem Wetter, trägt zum Unmut vieler zusätzlich bei. Wo viele Neuseeländer und Staatschefs noch vor zwei Monaten ihre Premierministerin für ein hervorragendes Management der Krise hoch gelobt haben, kippt mittlerweile bei vielen die Stimmung. Rufe aus der Bevölkerung nach Grenzöffnung oder einer anderen Strategie im Umgang mit der Pandemie werden lauter. Denn die Eliminierungs-Linie der Premierministerin scheint nicht mehr alle zu überzeugen. „Es stellt sich einfach die Frage, ob diese Strategie noch realistisch durchzuführen ist“, gibt der Neuseeland-Experte Peter Hahn zu bedenken. Der jüngste und größte Corona-Ausbruch wurde durch erneute Verstöße gegen das vierzehntägige Aussitzen in einer überwachten Quarantäne-Einrichtung in Auckland ausgelöst.

Druck auf die Politik auch aus der Wirtschaft

Die Gaming Industrie in Wellington ist nur ein Beispiel für den enormen Bedarf an Fachkräften, die immer schwieriger zu rekrutieren sind. A44, PikPok und andere Mitspieler entwickeln sich gerade prognostiziert bis 2025 zur Milliarden-Dollar-Industrie. Doch wenn Haus- und Mietpreise zu hoch sind und kein neues Personal gefunden werden kann, lastet enormer Arbeitsdruck und große Unzufriedenheit auf den vorhandenen Mitarbeitern. Die fatale Folge, noch mehr Spezialisten wandern wieder ab, zurück in ihre Heimatländer. Auch in anderen Sektoren auf dem Arbeitsmarkt gibt es große Engpässe: im Gesundheitswesen, im Technologiesektor, beim Garten- und Landschaftsbau und in der IT. Die Medien publizieren immer neue Beispiele von hoch dotierten Jobs, auf die sich binnen Wochen kein einziger Kiwi bewirbt. So wird beispielsweise in Taupo ein Job für einen Hydro-Ingenieur für die Wasserkrafterzeugung gesucht: Jahresgehalt 140.000 NZD – keine Bewerber.

Unter Druck stehende Firmen und Wirtschaftsbosse fordern nun von der Politik eine bessere Möglichkeit, ausländische Fachkräfte ins Land holen zu können. Dafür müssten die Grenzen öffnen oder eine vereinfachte Möglichkeit der Einreise und der Visa Vergabe, zumindest für diese Personen geschaffen werden. „Momentan gibt es nur das sogenannte Critical Purpose Visitor Visa, mit dem wenige Antragsteller in einer absoluten Ausnahmesituation ins Land gelangen und dann vor Ort ein temporäres Arbeitsvisum beantragen können“, so der Einwanderungsberater Peter Hahn.

Ausländische Medienkritik nimmt zu

Auch die ausländischen Medien, die über das letzte Jahr immer wieder Neuseelands positives Agieren in der Pandemie als Vorbildrolle lobten, springen nun auf den Zug der Kritik auf. Als bekannt wurde, dass es einen Coronafall im Land gab und die Premierministerin einen Lockdown anordnete, gab es große Schlagzeilen. Doch die neuseeländische Regierung behielt mit ihrer Reaktion recht, denn der nur EINE Fall, entpuppte sich schnell als nicht zu vernachlässigender Ausbruch im Land, welches bis dahin als Corona-frei galt.

In Deutschland wurde aufgrund eines Übersetzungsfehlers und schlechter Recherchen sogar vom ‚Zwangslager‘ gesprochen, als es um die Quarantäneeinrichtungen ging. Die deutsche Korrespondentin in Christchurch Anke Richter, musste in ihren unzähligen Berichten in Neuseeland und Deutschland hier einiges richtigstellen.

Reaktion der Regierung

Der Druck auf die neuseeländische Regierung von allen Seiten nimmt unweigerlich zu. Selbst aus den eigenen Reihen und in Korrespondenz mit der Wissenschaft gibt es keine klare Einheit mehr. Ehemaliger Premierminister und Vorgänger von Jacinda Ardern, John Key von der National Partei, hat seinen ganz eigenen Ansatz und verurteilt Arderns Politik, wie er in einem Meinungsbericht den Medien mitteilt. Ein konkreter Plan muss her und genau das ist der momentane Fokus der Landesspitze. „Die Frage, die sich stellt, ist, welchen Weg gehen wir, um zur Normalität zurückzukehren?“, formuliert Peter Hahn die Frage, die in aller Munde ist.

Rein faktisch sind derzeit rund 75 Prozent der Bevölkerung in Neuseeland geimpft, mehr als in Deutschland. „Eine angestrebte Rate von 90 Prozent, wird jedoch nur schwer zu erreichen sein“, so Peter Hahn. „Hinzu kommt, dass die Wirtschaftszahlen wirklich gut aussehen, trotz der Grenzschließung. Und das, obwohl sich die Millionenmetropole Auckland momentan immer noch im Lockdown befindet. Allerdings läuft auch in allen anderen Ländern der Erde, die sich im vergangenen Jahr immer wieder im Lockdown befanden, nun die Wirtschaft wieder mehr oder minder normal.“

Der langfristige Plan der Regierung ist die Grenzöffnung mittels einer Art Ampelsystem. Dabei sollen zehn Faktoren bei der wöchentlichen Einstufung der Länder in Low Risk, Medium Risk und High Risk Country helfen. Entsprechend der Herkunft sind dann Einreisen unter bestimmten Voraussetzungen wieder möglich. Untersucht werden so beispielsweise die aktuellen Inzidenzwerte und die Geschwindigkeit des An- oder Abstiegs der Zahlen, die erreichte Impfquote eines Landes, das Fabrikat des Impfstoffs, wie ein Reisender vor dem Abflug getestet wird, die Todesraten im Heimatland und einige andere. „Ich rechne allerdings nicht damit, dass es vor Weihnachten zum Einsatz dieses Verfahrens kommen wird. Realistischer ist da schon März oder April 2022“, gibt Peter Hahn seine Einschätzung.

Residency-Anträge für einige Visa-Halter wieder möglich

Und die ersten positiven Anzeichen für eine Kehrtwende von der Abschottung weg, hin zu Grenzöffnung und Einwanderungsmöglichkeiten gibt es bereits. Gänzlich unerwartet geht die Regierung nun ganz konkret die ersten Schritte. Kürzlich wurde bekannt, dass die neue Residency Category, das 2021 Resident Visa, in der ersten Phase ab dem 1. Dezember 2021 für bestimmte Work Visa Halter wieder öffnet. Es sei ein sogenannter ‚One-off Residence Visa Pathway‘. „Hier ist ganz wichtig zu beachten, dass diese Möglichkeit NUR für Bewerber gilt, die sich bereits seit 29. September dieses Jahres in Neuseeland aufhalten“, erklärt Peter Hahn die ersten konkreten News in dieser Richtung. „Bewerben können sich zunächst Personen, die bereits am 29. September ein Arbeitsvisum hatten oder beantragt hatten. Auch einige Halter von Critical Purpose Visa könnten in diese Kategorie fallen“, so der langjährige Einwanderungsberater. Die Voraussetzungen sind schnell aufgelistet: „Entweder man lebt bereits seit drei oder mehr Jahren in Neuseeland, ODER man verdient mindestens das sogenannte ‚Median Wage‘ von 27 NZD pro Stunde, ODER man arbeitet in einer Branche, die auf der Scarce Liste aufgeführt ist.“ Welche Visa Typen genau sich bewerben dürfen, steht auf dieser Seite der Einwanderungsbehörde. Besonders positiv ist die Prognose, dass diese Residence Visa Anträge dann auf dem ‚fast track‘ binnen zwölf Monaten bearbeitet werden, ‚in der Regel sogar schneller‘, steht auf der Webseite der neuseeländischen Einwanderungsbehörde. Von dieser neuen Regelung könnten dann bis zu 165.000 Bewerber profitieren.

 

„Für mich sind das ganz deutliche Zeichen, dass man jetzt durch den erhöhten Druck von allen Seiten und dem monatelangen Stillstand, die Einwanderung nach Neuseeland wieder langsam ankurbelt. Das sind für viele Interessenten natürlich super Neuigkeiten!“, resümiert Peter Hahn die momentane Lage.

Auch wenn es für Bewerber aus Deutschland noch nicht ganz so weit ist, sieht Peter Hahn künftig gute Chancen für Investoren und Fachkräfte. Wenn die Grenzen 2022 wieder aufgehen, werden die dringend benötigten Arbeitskräfte eine Möglichkeit erhalten, in Neuseeland die Lücken auf dem Arbeitsmarkt zu füllen und damit langfristig auch wieder einwandern zu können. Und interessierte Investoren können sich sogar jetzt schon bewerben. Das zwar noch zarte Pflänzchen der neuen Einwanderungsmöglichkeiten nach Neuseeland sprießt – langsam aber stetig.

Neuausrichtung der Einwanderungsrichtlinien

Erste mögliche Lücken für Investoren

Die Ankündigung der Rede des neuseeländischen Ministers Stuart Nash klang vielversprechend und sollte bahnbrechende Neuigkeiten enthalten. In Vertretung des Immigrationsministers Chris Faafoi schien es, als würde die neuseeländische Einwanderungspolitik gerade neu geschrieben. Die Regierung spricht von einem ‚Reset‘ der Einwanderungsrichtlinien nach der Wiederöffnung der Grenzen. Alles solle anders werden, so die Tendenz. Keine ausländischen Arbeitskräfte mehr im Billiglohnsegment, weniger temporäre Visa. De facto gab es bislang kaum Neuigkeiten. Viele Medien und Wirtschaftsvertreter zogen enttäuscht und mit Unverständnis von dannen. Nur für Investoren wird es jetzt schon interessant. Auch die Möglichkeiten für die Beantragung von Work Visa könnten zukünftig einfacher werden, so der langjährige Einwanderungsberater Peter Hahn aus Wellington.

Die Zahlen ändern sich

Normalerweise reisen pro Jahr mehr als sieben Millionen Menschen nach Neuseeland. Touristen, temporäre Arbeitskräfte und Einwanderer träumen von einer Zeit in Aotearoa. Nach den Grenzschließungen im März 2020 ging die Zahl der Einreisenden drastisch zurück. Insgesamt nur 165.000 Menschen gelangten bis März 2021 nach Neuseeland. Die Effekte auf die Wirtschaft durch den fehlenden Tourismus, ausbleibende internationale Schüler und Studenten und besonders auf den Gastronomiebereich sind drastisch. Seit Juni 2020 gelangten nur rund 8.000 sogenannte Critical Worker ins Land, die für ein wenig wirtschaftliche Erholung in den Bereichen Ingenieurs- und Finanzwesen, Forschung, Entwicklung, Digitalisierung und IT, in der Filmindustrie und im Agrarbereich sorgen konnten.

So kamen beispielsweise 80 Prozent der Anträge, die in der Skilled Migrant Kategorie im vergangenen Jahr gestellt wurden von Bewerbern, die bereits in Neuseeland ansässig sind. „Ausländische Anträge werden derzeit in diesem Bereich auch gar nicht bearbeitet“, erklärt der Neuseelandexperte Peter Hahn. Er verfolgt die Entwicklungen derzeit für seine Kunden und deutsche Interessenten sehr genau.

Immigration Reset

Der Minister sprach in seiner Rede von einem ‚Immigration Reset‘ nach der Pandemie. Dabei ginge es nicht nur um bloße Reduzierung der Einwanderungszahlen, sondern auch um die richtigen Entscheidungen, die richtigen Menschen, die helfen könnten, zum Wirtschaftsaufschwung nach COVID19 beizutragen. Eine der Schlüsselkategorien hierfür sei eine neue Strategie, die hochdotierte, internationale Investoren anziehen soll. Die Regierung verspricht sich dadurch mehr Produktivität, Wissen, neue Ideen, Talent, Beziehungen und das Etablieren neuer Technologien. „Um diese Strategien zu unterstützen und in die Realität umzusetzen, wird eine neue Sondergenehmigung, eine Einreisemöglichkeit für Investoren trotz der Grenzschließung, ins Leben gerufen“, erklärt Peter Hahn. „Und das wird jetzt schon für potenzielle deutsche Investoren interessant.“

Innovative Partnership Programme

Zu den sogenannten ‚Border Exeptions‘, den Ausnahmeregelungen zur Einreise hat die Regierung nun das neue Innovative Partnership Programme hinzugefügt. New Zealand Trade and Enterprise hat dafür ein Investor Programm ausgearbeitet, welches es globalen Firmen und Investoren ermöglichen soll, trotz COVID19-Restriktionen nach Neuseeland einzureisen. Wer kann schon den geeigneten Geschäftspartner per Online-Meeting finden, ohne die Bedingungen und die Schlüsselfiguren vor Ort zu kennen? Mit Hilfe dieser neuen offiziellen Regelung sei es dann den globalen Investoren möglich, trotz der Grenzschließung nach Neuseeland einzureisen. „Über 200 solcher Plätze wurden nun geschaffen und sollen über die nächsten 12 Monate gefüllt werden“, berichtet der Einwanderungsberater Peter Hahn begeistert. „Das wird jetzt für viele interessierte deutsche Investoren eine riesige Chance“, erklärt er. Schon zwei seiner derzeitigen Kunden möchte er mit dieser Strategie schneller zur Einwanderung verhelfen. „Es geht darum, die entsprechenden Investitionsgelder mitzubringen, das ist klar. Aber natürlich sucht man in Neuseeland die Bewerber auch nach Kriterien aus wie Berufserfahrung, Expertise und Beziehungen, welche mitgebracht werden können.“

Normalerweise werden derzeit Anträge aus dem Ausland bei Immigration New Zealand nicht bearbeitet. Selbst wenn ein Jobangebot aus Neuseeland vorliegt, der Antragsteller jedoch sein Formular aus dem Ausland einreicht, sich noch in Deutschland befindet, wird der Antrag nicht bearbeitet. „Die einzige Ausnahme momentan sind tatsächlich Investor Anträge, die ich auch stellen kann, wenn sich die Kunden noch in Deutschland befinden. Allerdings werden die Anträge zum einen nur sehr schleppend bearbeitet und zum anderen, dürfen die Kunden grundsätzlich momentan nicht einreisen. Das bedeutet, dass auch keine Resident Visa ausgestellt werden. Wenn ich jetzt aber meine Investor-Kunden über das neue Innovative Partnership Programme erst einmal hier ins Land bekomme, ist ihnen die Bearbeitung ihres Antrags sicher“, gibt Peter Hahn zu bedenken. „Selbst wenn eine Investition oder eine Partnerschaft mit einem neuseeländischen Unternehmen am Ende scheitern, befinden sich die Antragsteller ja dann schon im Land. Und sobald sie hier ‚on shore‘ sind, kriegen wir die Anträge schneller zur Bearbeitung und die Resident Visa werden auch ausgestellt!“ Eine Infobroschüre für Investoren auf Englisch gibt es HIER.

Vorteile auch für Work Visa-Antragsteller in Aussicht

„Auch die Work Visa Policy könnte sich künftig für Antragsteller vorteilhaft entwickeln“, überlegt der Einwanderungsberater laut. Normalerweise bekommt man ohne Work Visa nur schwer einen Job und den Job jedoch nur mit Work Visa. Da beißt sich die Katze in den Schwanz.“ Ab November müssen sich neuseeländische Arbeitgeber nun aber über ein spezielles Verfahren registrieren, um überhaupt Ausländer anstellen zu dürfen. „Wer folglich durch diesen nicht ganz unaufwendigen Prozess der Akkreditierung geht, ist sich schon darüber im Klaren, dass er ausländische Fachkräfte anstellen möchte, sonst hätte das gesamte Prozedere keinen Sinn gemacht. Für die Arbeitssuchenden im Ausland ist somit diese Hürde bereits genommen und es könnte tatsächlich einfacher werden, einen Arbeitgeber zu finden, der auch bereit ist, Bewerber aus dem Ausland anzustellen.“ Mit einem festen Jobangebot kann dann wiederum ein bis zu dreijähriges Work Visa beantragt werden. „Wie schon erwähnt, der Akkreditierungsprozess für die Arbeitgeber wird jedoch erst im November losgehen.“

Wie es für Arbeitssuchende nach dem temporären Arbeitsvisum auch möglich sein wird, die Residency zu bekommen und ob dann die Skilled Migrant Kategorie künftig noch existieren wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht abzusehen.

Die Regierung arbeitet derzeit weitere Details der neuen Einwanderungsrichtlinien aus – für Interessierte bleibt es spannend. Peter Hahn behält die Lage für seine Kunden deshalb genau im Auge.

 

 

 

Einwander-Versuch in Corona-Zeiten

Möglich oder sinnlos?

 Mit geschlossenen Grenzen, nur wenigen internationalen Flügen und limitierten Plätzen in dezidierten Quarantäneeinrichtungen scheint es zunächst schier unmöglich, nach Neuseeland einzureisen. Dennoch bearbeitet Peter Hahn derzeit Visa- und Resident-Anträge von Deutschen, die gerne nach Neuseeland einwandern möchten. Die Lage scheint also nicht gänzlich aussichtslos, denn wie immer gibt es Ausnahmen.

Drei Unbekannte für Einwanderungsinteressierte

Derzeit gibt es drei Unbekannte, welche die Einschätzung der Einwanderungschancen für Interessierte schwierig gestalten.

Zunächst hat das Immigrationssystem mit vielen Altlasten der vorangegangenen Legislaturperiode zu kämpfen. „Durch die Koalition von Labour mit der NZ First Partei ist in den vergangenen zwei Jahren in Sachen Einwanderung nahezu nichts passiert“, erklärt Peter Hahn die momentane Situation. „Normalerweise wird alle zwei Jahre von der Regierung eine Einwanderungsquote festgelegt. Doch die Parteien konnten sich auf nichts einigen, unter anderem deshalb blieben viele Anträge einfach liegen. Momentan dauert die Bearbeitung eines Residence Antrags an die zwei Jahre!“ Der sogenannte Backlog, führt zu erheblichen Wartezeiten und seit der Wahl ist noch keine neue Einwanderungsquote festgelegt worden.

Eine weitere Unbekannte für Einwanderungsinteressierte ist der Stand der Immigrationsregularien, welche die Labour-Regierung nach und nach neu erarbeiten möchte. So sollen 2021 die Work Visa Policy, die Investor Category und auch das Punktesystem überarbeitet werden. „Wir können zum jetzigen Zeitpunkt nur in die Wahlprogramme der Labour Partei blicken, um zu erahnen, in welche Richtung die neue Regierung entscheiden wird“, erklärt der Einwanderungsberater mit seinen über 25 Jahren Berufserfahrung. „Die angestrebten Regelungen haben jedoch keinen großen Einfluss auf die meisten meiner Kunden“, kann er beruhigen. „Viele Maßnahmen zielen auf weniger qualifizierte Antragsteller ab, für welche es dann schwieriger werden wird, nach Neuseeland einzuwandern. Die meisten Deutschen haben gute Qualifikationen, eine solide Ausbildung und bringen entsprechende Berufserfahrung mit, so dass sie von geplanten Änderungen im Wesentlichen unberührt sein sollten.“

Das dritte große Fragezeichen derzeit ist die Covid-19-Pandemie. Wie lange werden die Grenzschließungen noch andauern und wann wird es für Ausländer wieder möglich sein, ohne Sonderregelungen nach Neuseeland einzureisen? „Dies sind Faktoren, die von niemandem beeinflussbar sind und somit zu mehr Unplanbarkeit in den einzelnen Einwanderungsverfahren führen können“, so Peter Hahn stirnrunzelnd.

Ausnahmen bestätigen die Regel

„Ich habe einige wenige Kunden, für die es trotz Grenzschließung möglich ist, von Deutschland nach Neuseeland einzureisen und dann sogar entsprechende Visa-Anträge zu stellen.“ Experten, deren Arbeitskraft dringend im Gesundheitswesen gebraucht wird, haben derzeit in Ausnahmefällen die Möglichkeit, per Sonderreisegenehmigung nach Neuseeland einzureisen. „Zunächst benötigen die Antragsteller eine neuseeländische Berufszulassung, die dann mit recht großem Aufwand von Deutschland aus organisiert werden muss. Dann können sich die Gesundheitsexperten, wie in einigen Fällen beispielsweise Ergotherapeuten oder Nuklearmediziner, einen Job in Neuseeland organisieren. Das ist das geringste Problem“, erklärt der Einwanderungsberater. Auch qualifizierte Veterinäre werden dringend gesucht. „Mit diesen Papieren in der Tasche reiche ich zunächst ein sogenanntes Request for travel to New Zealand ein, woraufhin wir dann eine Invitation to Apply für ein sogenanntes Critical Purpose Visitor Visa erhalten, mit welchem die Personen dann einreisen können. Erst wenn sie hier vor Ort sind, kann ich dann ein Work Visa für sie beantragen.

Quarantäne-Debakel

Eine Hürde bei den Reisevorbereitungen ist jedoch das Management eines Fluges in Kombination mit einer Sonderreisegenehmigung und im gleichen Zeitraum die Organisation eines Platzes in einer der gemanagten Quarantäne-Einrichtungen. Denn jede Person, die einreist, muss in Neuseeland zunächst zwei Wochen in Quarantäne. In den Medien wird immer wieder berichtet, dass Fachpersonal nicht einreisen kann, weil über Monate keine freien Quarantäne-Zimmer mehr buchbar seien. Reisende scheinen aus Panik gleich mehrere Plätze zu buchen, andere Einreisende treten den geplanten Flug erst gar nicht an. So blieben täglich zwischen acht und sechzehn der wenigen heiß umkämpften Zimmer leer. „Diese Meldungen wiederholen sich hier in den Medien ständig. Allerdings hatte ich auch schon einige Kunden, wie beispielsweise Installateure einer österreichischen Fabrikbaufirma, die mit Sondergenehmigung temporär einreisen und hier arbeiten durften. Keiner von ihnen hatte Probleme bei der Organisation der Quarantäneplätze“, berichtet Peter Hahn aus seiner Erfahrung. „Vielleicht gibt es Probleme, wenn man an bestimmten Tagen einen Platz braucht und daher unflexibler suchen muss.“

Zudem kommen etwa 3.600 NZD an Kosten für den vierzehntägigen Aufenthalt in den überwachten Einrichtungen auf die ausländischen Passagiere zu.

Partnership Visa für Multikulti-Paare

Auch für Deutsche, die seit längerem eine feste Beziehung mit einem neuseeländischen Partner haben, gibt es gute Chancen, trotz Grenzschließung nach Neuseeland zu gelangen. „Ganz wichtig ist, dass die Beziehung nicht ‚frisch‘ sein sollte. Also wenn beispielsweise ein Neuseeländer mit seiner deutschen Freundin schon lange Zeit zusammenlebt und gerade in Deutschland ist, kann das Paar auch mit ihren Kindern, nach Neuseeland umziehen“, weiß der Einwanderungsberater. „Zunächst gilt es, das Request for travel to New Zealand zu beantragen. Das ist kein Visum! Danach erhält man eine sogenannte Invitation to apply für ein Critical Purpose Visitor Visa. Das eigentliche Partnerschafts-, Work- oder Resident Visa können wir dann erst beantragen, wenn die Kunden hier in Neuseeland sind!“

Ein Plus für interessierte Investoren

Die Unterlagen von Investoren sind derzeit die einzigen Visa-Anträge von Personen, die sich außerhalb Neuseelands befinden, die überhaupt bei der Immigrationsbehörde bearbeitet werden. „Wer also noch in Deutschland lebt und über entsprechende finanzielle Mittel verfügt, der kann sein Einwanderungsverfahren jederzeit starten oder vorantreiben. Denn bis zur Erteilung der Visa kann es einige Zeit dauern. Selbst wenn das Verfahren genehmigt wird, werden die eigentlichen Visa ausgesetzt und erst dann erteilt, wenn die Grenzen Neuseelands wieder aufmachen und eine Einreise möglich wird“, erklärt Peter Hahn. „Insofern machen hier vorbereitende Maßnahmen absolut Sinn momentan.“

Studenten, Hängengebliebene und langfristige Einwanderer

Wer plant, nach Neuseeland zurück zu gehen, um ein Studium fortzusetzen, kann ebenfalls schon entsprechende Vorbereitungen treffen. „Momentan liegt der Fokus ausschließlich auf Studenten, die schon oder noch ein gültiges Student Visa haben und hier schon angefangen hatten, zu studieren. Viele sind aus den unterschiedlichsten Gründen vor dem Lockdown im Ausland hängen geblieben. Diese sollen nach und nach wieder reingelassen werden. Ob und wann neue Studenten wieder einreisen dürfen, ist momentan noch reine Spekulation. Es spricht dafür, dass Studenten bessere Chancen auf eine frühere Einreise als Touristen haben, denn die Unis und Polytechnics und zum Teil auch Secondary Schools hatten sich sehr an die hohen Studiengebühren der Ausländer gewöhnt, die nun fehlen. Zudem sind die Zahlen der Studenten überschaubarer als die etwaiger Touristen aus aller Welt“, so der Einwanderungsberater.

Peter Hahn kümmert sich derzeit auch um einige Antragsteller, die durch den strengen Lock down in Neuseeland hängengeblieben sind. „Wer hier in Neuseeland hängengeblieben ist, weil die Grenzen geschlossen wurden, bekam sein Besuchervisum immer wieder verlängert. Ich habe mehrere Kunden mittlerweile, die beispielsweise auf Weltreise waren und so nun schon seit über einem Jahr in Neuseeland sind. Einige davon haben sich entschlossen, aufgrund der drastischen Corona-Situation in Deutschland und der entsprechenden Ansteckungsgefahr, hierzubleiben.“ Da die Kunden bereits vor Ort sind, werden ihre Visa-Anträge von Immigration New Zealand bearbeitet.

Für alle andere Interessierten heißt es, erst einmal mit Geduld abzuwarten. „Für mache Bewerber kann es sich lohnen, zumindest vorbereitende Maßnahmen für die Einwanderung zu treffen“, erklärt der Neuseeland-Experte. „Dazu kann beispielsweise gehören, jetzt schon einmal seine Ausbildung bewerten zu lassen.“

Die Aussichten, nach Neuseeland einzuwandern, um der Pandemie zu entkommen, sind derzeit nicht für Jedermann rosig. Doch einige Bewerber haben tatsächlich ganz gute Chancen. „Gemessen an der Tatsache, dass viele Verfahren derzeit nicht möglich sind und einzelne Schritte und Regularien zum jetzigen Zeitpunkt schwer planbar sind, habe ich verhältnismäßig viele Anfragen momentan. Das Interesse an Neuseeland ist ungebrochen!“

Ungewissheit bei Residence Visa

Tipps für einen reibungsloseren Ablauf der Antragsbearbeitung

Stand, 19.Dezember 2019

Absichtliche Verzögerung, Unwissenheit oder unklare politische Ansage? Woran liegt es, dass derzeit 35.000 Antragsteller von Residence Visa auf eine Entscheidung warten? Mittlerweile gehen die wildesten Verschwörungstheorien und Anschuldigungen durch die Presse.  Was kann ich als deutscher Antragsteller unterstützend unternehmen, damit mein Antrag auf die Aufenthaltsgenehmigung in Neuseeland nicht im Berg der unzähligen unbearbeiteten Anträge untergeht?

Der langjährige Einwanderungsberater Peter Hahn aus Wellington beobachtet die Lage für seine Kunden sehr genau. Sein Alltagsgeschäft ist es, die Anträge seiner Kunden so gut zu managen, dass sie schnell und zielsicher von der Immigrationsbehörde bearbeitet werden. „Es gibt viele Spekulationen nach welchen Prioritäten einzelne Anträge herausgepickt und dann vielleicht bevorzugt bearbeitet werden. Wir sehen häufig, dass Antragsteller manchmal unter Zeitdruck ihre Formulare notdürftig ausfüllen. Oft haben sie bereits ein Arbeitsvisum und sind schon in Neuseeland. Nach der Eingewöhnungsphase gibt es viel zu tun und die Beantragung des Residence Visums gerät in Vergessenheit. Läuft dann das Work Visa aus, muss schnell gehandelt werden – leider oft unüberlegt. Das ist die ungünstigste Voraussetzung“, gibt Peter Hahn zu bedenken. „Oft muss dann erneut ein Arbeitsvisum beantragt werden, weil der Residence Antrag zu lange dauert. Somit wird die gesamte Antragsflut noch größer – derzeit eine echte Spirale und kein Ende in Sicht!“

Die Wartezeiten sowohl für Residence Visa als auch für Work Visa sind momentan extrem lange. Alleine 35.000 Residence Anträge hängen gerade bei der neuseeländischen Einwanderungsbehörde fest und warten auf Bearbeitung. Im April vergangenen Jahres waren es nur 15.000. Dabei ist die Zuwanderung selbst auf einem Niedrigniveau, es kommen momentan so wenige Immigranten mit einem Residence Visum nach Neuseeland wie seit 20 Jahren nicht mehr.

Die Labour Regierung hatte es sich bereits im Wahlkampf auf die Fahne geschrieben, die Zahl der Einwanderer auf 50.000 bis 60.000 pro Jahr zu begrenzen. „Allerdings viel zu lange war die Einwanderungspolitik schlecht gemanagt. Zu dieser Zeit kamen unzählige Studenten vorwiegend aus Asien, Indien und von den Philippinen ins Land. Aufgrund der damaligen Bestimmungen konnten sie einfache Business-Studiengänge an Privatuniversitäten belegen und dann durch ihre Work-Visa und ein Work-to-Residence Verfahren später relativ simpel ihre Aufenthaltsgenehmigung bekommen“, erklärt der Immigrationsberater. „Viele davon endeten dann unter dem Begriff ‚Manager‘ in Restaurants und Call Centern. Das beeinflusste die grundsätzliche Stimmung gegen Einwanderung im Land massiv. Letztendlich wurde pauschalisiert und jetzt müssen alle Einwanderungsinteressierten darunter leiden, denn die Politik handelte mit dem Regierungswechsel und verschärfte die Regulierungen.“ Heute sind die Bedingungen beispielsweise für einen Residence Antrag viel anspruchsvoller geworden. Und noch immer hängen viele alte Anträge in der Bewerberflut fest.

„Aus dieser Situation und dem ständigen Wechsel von Sachbearbeitern bei der Behörde sind die Wartezeiten derzeit für alle Visa-Anträge extrem lange geworden“, bestätigt auch Peter Hahn.

„Deutsche Fachkräfte sind allerdings nach wie vor erwünscht, man darf sich da nicht abschrecken lassen. Nur spiegelt sich das momentan in den Bewerbungsverfahren gar nicht wieder“, bedauert er. Auch das Interesse von Deutschen an Neuseeland ist nach wie vor vorhanden, nur jedes einzelne Verfahren bedeutet jetzt mehr Arbeits- und Zeitaufwand. „Es ist jetzt wichtiger denn je geworden, seine Visaanträge mit Bedacht und guter Planung zu managen. Habe ich beispielsweise nur ein Work Visa für ein Jahr, muss ich den Residence Antrag gleich mit stellen, damit ich die lange Bearbeitungszeit überbrücken kann. Je höher ein Job dotiert ist und je besser die Qualifikation, desto eher bekommt man sein Arbeitsvisum auch für einen längeren Zeitraum. Viele unserer Kunden haben zunächst das Work Visa für drei Jahre. Da hat man genügend Spielraum, bis der Residence Antrag durch ist“, erklärt der Immigrationsberater. „Wir haben auch den Eindruck gewonnen über die letzten Monate, dass gut vorbereitete Anträge hochqualifizierter Einwanderer priorisiert werden bei der Bearbeitung. Man sollte so ein Verfahren einfach richtig gut vorbereiten, alle Unterlagen übersichtlich sammeln und alle Nachweise, die erforderlich sein könnten, gleich beifügen, sonst dauert die Bearbeitung Ewigkeiten.“

Eine ausländische Antragstellerin beschwerte sich kürzlich in einer neuseeländischen Radiosendung über Immigration New Zealand: „Es dauerte schon mal einige Wochen, bis wir überhaupt einen Sachbearbeiter zugewiesen bekamen. Dann wollte der Officer immer mehr zusätzliche Informationen. Man hatte schon fast den Verdacht, er dachte sich stets neue Punkte aus, damit das Verfahren verzögert werden könne. Dann lief unser Arbeitsvisum aus, wir brauchten ein neues. Das hat dann noch mehr Geld gekostet und dauerte auch ewig.“ Peter Hahn kennt diese Problematik, dieses Prozedere scheint kein Einzelfall zu sein. Er weiß genau, wenn beispielsweise die Bezahlung im neuen Job unter Marktwert liegt oder die fünf Jahre Berufserfahrung aufgrund fehlender Zeugnisse nicht eindeutig nachgewiesen werden, kann ein Visa Antrag lange Zeit dauern und am Ende sogar scheitern.

„Leider ist momentan keine Besserung der Lage abzusehen. Die Einwanderungspolitik wird wohl auch wieder ein großes Wahlkampfthema in 2020, wenn die nächsten Parlamentswahlen anstehen. Letztendlich müsste wohl die Stimmung im Land wieder kippen und die Bevölkerung müsste sich stark dafür machen, dass Einwanderer erwünscht sind und dringend gebraucht werden“, resümiert Peter Hahn. „Dann würde sich auch die Politik wieder trauen, die Gesetze zu lockern, denn genügend Bedarf an ausländischem Personal ist in der neuseeländischen Wirtschaft definitiv vorhanden!“

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