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Greenlist versus Status Quo

Peter Hahns Einschätzungen zum neuseeländischen Arbeitsmarkt

Arbeiten in Neuseeland, Jobsuche, Leben in Neuseeland, Residency, Visa
Einwanderung nach NeuseelandNZ Story

„Der Arbeitsmarkt für Immigranten ist derzeit ein bisschen langsam“, erklärt der langjährige Einwanderungsberater Peter Hahn. Auf der anderen Seite werden von Seiten der neuseeländischen Einwanderungsbehörde, Immigration New Zealand, ständig neue Jobs auf die sogenannte Green List gesetzt. Das ist eine Liste aller Berufe in Neuseeland, in denen derzeit händeringend Fachkräfte gesucht werden. Wer seinen Job auf der Green List findet, kann unter Umständen einfacher nach Neuseeland einwandern. Doch warum spiegelt die Green List nicht die tatsächliche Arbeitsmarktsituation für Auswanderer realistisch wider? Lesen Sie Peter Hahns aktuelle Einschätzungen zum derzeitigen Status Quo auf dem neuseeländischen Arbeitsmarkt.

„Viele Berufsgruppen leisten derzeit gute Lobbyarbeit, so dass immer wieder
neue Berufe mit auf die Green List aufgenommen werden.“ Neben vielen Tätigkeiten im Gesundheitswesen werden beispielsweise demnächst wieder 17 ganz unterschiedliche Berufsbilder hinzugefügt werden. Dazu gehören im klassischen Handwerk unter anderem Autoschlosser, Schweißer, Fahrzeuglackierer und Metallverarbeiter. Aber auch Tech- und Ingenieursberufe sind zu finden. Ganz neu auf der Green List stehen auch der Luftfahrt- oder Schiffbauingenieur, ICT Database und System Administratoren oder Maschinenbautechniker. Die neuen Berufe werden ab März 2024 offiziell auf der Liste zu finden sein und bieten ihre ganz spezifischen Pathways zur begehrten Residency, der Dauer-Aufenthaltsgenehmigung für Neuseeland. Diese bisherige Green List gibt noch einmal einen genauen Überblick, welche Berufe bereits zu finden sind.

Arbeitsmarkt für Immigranten liegt lahm

Um Ausländer anstellen zu können, müssen sich Firmen in Neuseeland nach der neuen Gesetzgebung akkreditieren. Über 30.000 Unternehmen haben dies bereits getan. „Eigentlich sollte man meinen, dass ein Arbeitgeber, der den Akkreditierungsprozess auf sich nimmt, auch gewillt ist, ausländische Bewerber anzustellen“, bemerkt Peter Hahn. „Die Akkreditierung kostet Geld, die Firma muss einen positiven Cashflow nachweisen, verpflichtet sich, den ausländischen Angestellten zu helfen, sich in Neuseeland zurechtzufinden und vieles mehr. Es sind also einige Vorgaben, die ein Unternehmen gewillt sein muss, zu erfüllen. Und so eine Akkreditierung kostet Geld“, weiß der Immigrationsberater. „Dennoch kriege ich von vielen meiner Kunden das Feedback, wenn sie sich bei akkreditierten Betrieben bewerben, dass sie nicht genommen werden. Ohne Visa kein Job, ohne Job kein Visum!“

Neuseeland sucht Fachkräfte
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Beobachtung des Arbeitsmarktes

„Bei Hahn & Associates beobachten wir den Arbeitsmarkt genau. Zudem sind wir im engen Kontakt mit der Einwanderungsbehörde hier und haben durch unsere Kunden und deren Prozesse auch stetigen Einblick in die derzeitige Lage – egal ob es um die Jobsuche geht, die momentane Dauer der Visabearbeitung oder die Einschätzung der individuellen Chancen von Antragstellern“, so Peter Hahn. Ein Accredited Employer Work Visa findet in drei Stufen statt. Zunächst muss sich der Arbeitgeber akkreditieren, danach kommt der sogenannte Job Check, im Anschluss der eigentliche Visa Antrag. „Am Anfang war ich sehr verwundert, weshalb die neuseeländischen Arbeitgeber trotz Akkreditierung momentan etwas zögerlich sind, Ausländer anzustellen und mit ihnen durch den Visa-Prozess zu gehen. Eine eindeutige Erklärung gibt es nicht.

Mögliche Gründe für zögerliches Verhalten bei den Arbeitgebern

Ich kann daher nur vermuten, dass eines der unten gelisteten Gründe oder wahrscheinlich eine Kombination derer die momentane Arbeitsmarktsituation für Ausländer verursacht hat:

  •  Manche Arbeitgeber sind unter Umständen schlecht beraten worden, und haben sich unnötig akkreditieren lassen, weil sie glaubten, dies sei nötig, da sie zu der Zeit bereits Ausländer angestellt hatten. Eine Akkreditierung ist aber nur für diejenigen erforderlich, die in der Zukunft Ausländer einstellen wollen.
  • Einige Arbeitgeber glauben womöglich, dass der Prozess, ein Arbeitsvisum für einen ausländischen Arbeitnehmer zu bekommen, sehr aufwendig sei. Das ist jedoch ein Trugschluss. Wenn man weiß, was zu tun ist, ist der Vorgang wirklich simpel, überschaubar und derzeit auch schnell.
  • Dadurch, dass sich derzeit sehr viele Einwanderungswillige aus dem Ausland bewerben, sind die neuseeländischen Firmen häufig überfordert, diese Anfragen alle zu bearbeiten. Wir haben es bei Kunden schon häufiger erlebt, dass ihre Bewerbung deswegen abgelehnt oder gar nicht erst beantwortet wurde. Als die Kunden dann jedoch in Neuseeland angekommen waren und sich bei der gleichen Firma noch einmal vorgestellt haben, sind sie sofort genommen worden.
  • Hinzu kommt ein regelrechtes Unverständnis über das neue Work Visa auf Seiten der Arbeitgeber. Das Grundprinzip des bislang gültigen Work Visums war seit rund 30 Jahren immer dasselbe. Jeder Arbeitgeber hatte deshalb schon irgendwelche Erfahrungen gemacht, Probleme bewältigt und kannte sich ein bisschen mit den Regeln aus. Das Accredited Employer Work Visa ist nun in einigen Punkten neu, wodurch Arbeitgeber und auch viele Recruitment Firmen das neue Prozedere nicht kennen und deshalb erst einmal meiden wollen.

Mögliche Gründe aufgrund äußerer Gegebenheiten

  • In Neuseeland stehen am 14. Oktober die Parlamentswahlen an. Das stimmt viele Arbeitgeber momentan eher zögerlich, denn je nachdem, welche Partei die Wahl gewinnt, könnte es wieder Änderungen im Einwanderungsrecht geben. Die NZ First Partei unter Winston Peters beispielsweise, will von Einwanderung nichts wissen. Sollte sie an die Regierung kommen, könnte es, wie beim letzten Mal als NZ First in einer Regierungskoalition war, passieren, dass die nächsten drei Jahre in Sachen Immigration alles blockiert wird. Viele Firmen wollen daher unter Umständen mit neuen Mitarbeitern erstmal bis nach den Wahlen warten.
  • Nach Corona steht die neuseeländische Wirtschaft momentan deutlich besser da, als die Prognosen befürchtet hatten. Trotz allem ist in den Medien stetig die Rede von Rezession. Das hemmt unter Umständen einige Unternehmen momentan, neue Mitarbeiter einzustellen.

Tatsächliche Fakten bei der Work Visa Beantragung

In der Realität sieht die Beantragung von Work Visa jedoch momentan ganz anders aus. „Ich schreibe vielen meiner Kunden derzeit sogenannte Support Letter. Je kürzer und simpler ich das Prozedere hier für die Arbeitgeber erkläre, desto bessere Erfahrungen haben wir gemacht. Denn viele Arbeitgeber lesen auch nicht genau, wenn es um die Details geht oder zu kompliziert scheint.

Wir begleiten viele Arbeitgeber auch beim Job-Check Antrag, denn hier gibt es einiges mit dem darauffolgenden Work Visa Antrag unserer Kunden abzugleichen. Bis jetzt hat sich dieser Aufwand allerdings als überflüssig erwiesen, da INZ es bei den Prüfungen der Anträge in letzter Zeit nicht sehr genau nimmt und die Regeln sehr großzügig auslegt, was nicht immer so war und sich vermutlich in Zukunft ändern wird (siehe dazu unten).

Ebenso verhält es sich mit den eigentlichen Work und Resident Visa Anträgen unserer Kunden, die bis dato auch einfach durchgewunken wurden. Und der Prozess dauert nur ein paar Wochen. „Ich hatte gerade erst wieder einen IT-Manager, der über die Tier 1-Schiene direkt die Residency beantragen konnte. Er hatte in wenigen Wochen seine Dauer-Aufenthaltserlaubnis in der Tasche.“

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Betrugsfälle häufen sich

„Mit der völligen Umstellung der sich in den letzten 30 Jahren eingependelten Systeme und Regeln für die Visa Beantragung haben findige Betrüger sofort die Lücken im System gefunden“, beschwert sich der Immigrationsberater. „Firmen können beispielsweise die Jobanzeigen, die eigentlich strengen Anforderungen gerecht werden müssen, einfach im Nachhinein im System ändern. Das wird nicht kontrolliert“, weiß Peter Hahn.
Die Labour Regierung wollte mit der Schaffung des neuen Accredited Employer Work Visa vorrangig die Ausbeutung von Migranten stoppen. „Genau das Gegenteil passiert jedoch gerade“, warnt er. „Da der Akkreditierungs- und Job-Check-Prozess so unproblematisch ist, können neuseeländische Arbeitgeber die Erlaubnis Ausländer rekrutieren zu dürfen – und genau das ist eine Job-Check-Genehmigung ja – einfach wie Gutscheine an interessierte Einwanderer verkaufen.“
Sie können teilweise mit einer einzigen Annonce mehrere Jobs ausschreiben und bekommen so mehrere „Gutscheine“ auf einmal. Dann verkaufen sie die „Gutscheine“ an Einwanderer aus Indien oder von den Philippinen. Mit je 30.000 Dollar Erlös machen sie dadurch richtig Geld.
Die neuen ausländischen Arbeitnehmer zahlen diese Summe für ihr vermeintliches Arbeitsvisum. Oft leihen sich das Geld von der gesamten Verwandtschaft zusammen. Dann kaufen sie sich ein One-Way-Flugticket nach Neuseeland. Dort wartet jedoch weder ein Job, noch Unterstützung oder Einkommen auf sie. Durch eine sogenannte 90-Tage-Regelung können die betrügerischen Arbeitgeber sie noch vor der eigentlichen Anstellung ohne Grund wieder entlassen.

Paradox

Viele Prozesse bei den Work Visa Verfahren offenbaren sich gerade als paradox oder unsinnig, wie die sich häufenden Betrugsfälle zeigen. „Es gibt einiges zu verbessern an den derzeitigen Regelungen“, meint Peter Hahn. „Es gibt einige Möglichkeiten, direkt an ein Resident Visa zu kommen, ohne über den Umweg eines Work Visums gehen zu müssen. Genau diese Anträge werden momentan auch priorisiert. Nach ein paar Wochen nach Antragstellung kann man schon mit einem Resident Visa rechnen. Theoretisch könnte man dann sofort kündigen. Denn das Resident Visa ist ja (anders als das Work Visa) nicht mehr an den Arbeitgeber gebunden. Ich würde mich daher nicht wundern, wenn viele nicht ernstgemeinte Stellenangebote zurzeit ‚verkauft‘ würden“, so Peter Hahn. So erhalten Migranten einfach einen Schlüssel zur neuseeländischen Residence.

Erfolgreiche Einwanderer

„Auf der anderen Seite haben wir in den letzten Monaten trotz stagnierenden Arbeitsmarktes viele Einwanderer erfolgreich nach Neuseeland bringen können“, berichtet Peter Hahn. Dazu gehörten Auswanderer aus ganz unterschiedlichen Berufssparten, wie beispielsweise ein Construction Project Manager, ein Automechaniker oder ein Social Worker. Auch ein IT-Security Spezialist, ein hochspezialisierter Power Generator Elektriker, ein SAP IT Analyst und ein Altenpfleger haben es geschafft. Ein Tischler wird bei einer Fensterfirma anfangen und jemand anders im Financial Controlling. „Man sieht also schon, dass Deutsche hier in Neuseeland derzeit gute Chancen haben, wenn sie den Prozess richtig und individuell angehen und die entsprechende Geduld haben.“

Trotz zögerlicher Einstellung gegenüber ausländischen Bewerbern gibt es also auch positive Beispiele erfolgreicher Einwanderung. Der Bedarf an Fachkräften ist nach wie vor groß. Deshalb wird die Stimmung bei den Arbeitgebern in Neuseeland nach den Wahlen und der großen Weihnachts-Sommerpause sicherlich wieder steigen. „Und wer nicht direkt einen Job findet in einem Unternehmen, kann in vielen Fällen auch den Umweg über ein Aufbaustudium in Neuseeland wählen“, macht Peter Hahn Mut. „Ganz wichtig ist auch zu verstehen, dass die immer wieder erwähnte Green List nicht die einzige Eintrittskarte nach Neuseeland ist. Für alle, deren Beruf also nicht auf der Green List steht, gibt es noch viele andere Möglichkeiten, nach Neuseeland auszuwandern!“


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6. Oktober 2023
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